Wie entsteht Honig? – Die Herstellung Schritt für Schritt
Von der Blüte bis ins Glas: Erfahre Schritt für Schritt, wie Honig entsteht, wie Bienen Nektar verarbeiten und wie Imker:innen den Honig ernten.
Nektarsammeln – Bienen im Einsatz
Alles beginnt auf den Blüten. Sammelbienen nehmen Nektar oder Honigtau auf und transportieren ihn in ihrer Honigblase zurück in den Bienenstock.
Bereits auf dem Rückflug wird der Nektar mit Enzymen angereichert und damit weiterverarbeitet.
Umwandlung & Trocknung im Bienenstock
Im Stock wird der Nektar mehrfach von Biene zu Biene weitergegeben. Dabei entziehen die Bienen ihm Wasser und bereiten ihn auf die Reifung vor.
So sinkt der Wassergehalt und der Honig wird auf natürliche Weise haltbar.
Verdeckeln der Waben
Wenn der Honig reif ist, verschließen die Bienen die Wabenzellen mit einem dünnen Wachsdeckel. Das ist das Zeichen dafür, dass der Honig geerntet werden kann.
Reifer Honig ist lange haltbar und kommt ohne Konservierungsstoffe aus.
Ernte durch die Imkerei
Für die Ernte werden die Honigräume vorsichtig entnommen und die Waben anschließend geschleudert.
Vor dem Schleudern wird das Wachs geöffnet, damit der Honig aus den Zellen austreten kann.
Schleudern & Sieben
In der Honigschleuder wird der Honig aus den Waben gelöst und durch Siebe gefiltert. So werden grobe Bestandteile wie Wachsteilchen entfernt.
Anschließend ruht der Honig, damit Luftblasen an die Oberfläche steigen können.
Rühren & Konsistenz
Je nach Sorte kristallisiert Honig schneller oder langsamer. Cremige Honige werden gezielt gerührt, damit eine feine, streichzarte Konsistenz entsteht.
Flüssige Honige werden meist direkt abgefüllt und können später auf natürliche Weise kristallisieren.
Abfüllen & Kennzeichnung
Zum Schluss wird der Honig in Gläser abgefüllt, gewogen und gekennzeichnet. Auf dem Etikett stehen unter anderem Sorte, Füllmenge und Mindesthaltbarkeitsdatum.
So ist der Honig bereit für seinen Weg vom Imker zu dir nach Hause.
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